
04.02.26 | News
Grüner Wasserstoff als Schlüssel zur Klimaneutralität
Ein neuer EU-Förderaufruf adressiert zentrale Bausteine für den Hochlauf der grünen Wasserstoffwirtschaft.
Wasserstoff ist ein zentraler Baustein für das Erreichen der Klimaneutralität in Deutschland. Im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen verfolgt Deutschland das Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden. Klimaneutralitätsszenarien zeigen eindeutig: Der Einsatz von grünem Wasserstoff und seinen Derivaten ist – neben Energieeffizienz und dem Ausbau erneuerbarer Energien – unverzichtbar.
Grüner Wasserstoff wird durch die Elektrolyse von Wasser unter Einsatz erneuerbaren Stroms hergestellt. In weiteren Verarbeitungsschritten entstehen daraus wasserstoffbasierte Energieträger und Grundstoffe wie Ammoniak, Methanol oderEthylen. Derzeit wird Wasserstoff jedoch überwiegend fossil erzeugt, vor allem aus Erdgas.
Hier setzt der neue EU-Förderaufruf der Clean Hydrogen Partnership (Call 2026) an. Gefördert werden Projekte in folgenden Bereichen:
- Produktion von erneuerbarem Wasserstoff
- Speicherung und Verteilung von Wasserstoff
- Wasserstoffanwendungen im Transportsektor
- Nutzung von Wasserstoff für Wärme und Strom
- Querschnittsthemen entlang der Wertschöpfungskette
- Regionale Wasserstoff-Ökosysteme („Hydrogen Valleys“)
Der Förderaufruf eröffnet damit konkrete Möglichkeiten, den dringend benötigten Hochlauf der grünen Wasserstoffwirtschaft gezielt zu beschleunigen.
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